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"HECOZELL" - Zellmodifierkonzentrate
Wenn die Produktanforderungen eines Marktes darauf hinauslaufen, daß unter allen Bedingungen einer laufenden Produktion "einige sehr einfache Bedingungen" erfüllt werden müssen und wem bekannt ist, wie außerordentlich schwierig weil different diese Anforderungen erfüllbar sind wird die Additivserie "HECOZELL" schätzen.
Muss heute der Schaumfolienerzeuger EPE-Film mit Raumgewichten von Ģ 20kg/m3 erzeugen, fordert der Isolierrohrerzeuger Raumgewichte von 33-34kg/m3, hierbei ist unter allen Umständen ein stets gesicherter l40-Wert (W/(mK)/40°C.) einzuhalten, egal wie die mittlere Molkettenverteilung des verwendeten Polymers "gerade ausgefallen" ist. Jahreszeitliche Unterschiede dürfen hier keine Rolle spielen, dabei ist es ist ganz und gar nicht unerheblich, unter welchen Bedingungen das Isolierrohr oder die Folie erzeugt- oder auch eingesetzt wird, auch der "shrinkage-effect muß o.k. sein".
Üblich werden zu einer Schaumfolien- und Isolierrohrerzeugung unterschiedliche Produkte wie HECOZELL 803 PO, HECOZELL 810 PE, HECOZELL 816 PE und HECOZELL 817 PE eingesetzt. Die hierzu verwendeten "Wirkstoffe", nicht nur von uns, sondern auch von anderen Anbietern angeboten, können jedoch nach vier bis sechs Wochen, durch einige Equipments bedingt, zum Zellkollaps führen. Zur reinen Feinzellnukleierung wird HECOFOAM 940 PE oder HECOFOAM 970 PE- und als stark äußeres Gleitmittel sowie zur Seminukleierung HECOSLIP 120 PE eingesetzt.
Diese hochaktuellen Zielsetzungen sind mit den verschiedensten Equipments zu verwirklichen wobei das verfügbare L/D des Extruders oft nur geringe Möglichkeiten des Energieein- und Abtrages, also der Modifizierung der Massetemperatur zuläßt. Aufgrund oft mangelhaften Zellmodifiern wird mit Treibgasbindemitteln gearbeitet, es müssen "hot spots" eingesetzt werden, moderne Zellmodifier (Zellstabilisatoren) wie HECOZELL 817 PE berücksichtigen die vorgegebenen Erwartungen, das "surface", die Isolierrohrinnen- und Außenseite, das Raumgewicht und die l40-Werte.
Moderne EPE- und EPP-Erzeugung setzt i-Butan als physikalisches Treibmittel ein, injiziertes und gelöstes Gas ist in der Schmelze bis zum Austrag zu halten, ist ein ausgeglichenes, ausbalanciertes Temperaturniveau erreichbar, trennen sich nun die Phasen und es bildet sich eine Vielzahl von Zellen die mit HECOFOAM nukleiert und homogen verteilt- jetzt mit "HECOZELLīs" stabilisiert werden. Oft ist zur polymeren Seminukleierung, wegen des teilkristallinen PE, also wegen des Wandhaftens und des daraus möglichen Kettenbruchs ein sehr stark äußerlich wirkendes Gleitmittel erforderlich, da hieraus die unterschiedlichsten Schubmodis resultieren. Diesen Schwierigkeiten kann man mit geringen Zugaben von HECOSLIP 120 PE begegnen, wenn nicht schon ein modernster Zellmodifier wie HECOZELL 817 PE als chemisch- physikalisch wirkender Mehrfachmodifier für ausgeglichene Verhältnisse sorgt. Diese sehr unterschiedlichen Anforderungen, die Produktionstechnologie, Oberflächen-beeinflussung, Lagerung, Flexibilität, Beeinflussung des cell-size and distribution sind an dieser Stelle unmöglich zu beschreiben, deshalb ist ein Beratungsgespräch mit unserer ATA zu empfehlen.

 Produktübersicht Zellregulierung
 Wirkungsweise Schaumadditive:
Reinigungsmittel / Gleitmittel / Antistatika / Nukleirungsmittel / Flammhemmer /
Flexibilitätskonzentrate / Chemische Treibmittel