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| "HECOSTAT" - Antistatikkonzentrate |
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| Die Ursache elektrostatischer Aufladung eines Polymers ist eine teils sehr deutliche, unterschiedliche Dielektrizitätskonstante zweier Werkstoffe wenn diese in Kontakt zueinander gelangen, hierbei kommt es dann zum Ladungsübergang- zur statischen Aufladung eines der Produkte. Metalle, wie Kupfer in der Elektrotechnik, mit relativ geringem spezifischen Widerstand, verfügen über große Mengen freier, beweglicher Valenzelektronen,- Polymere hingegen verfügen über lediglich sehr wenige dieser Valenzelektronen, dies ist die Ursache eines Ladungsüberganges,- der statischen Aufladung eines Produktes. Aus diesem Grund sind Polymere durch Zusätze von Antistatika, schon aus ästhetischen Gründen zu schützen. |
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| Für Polymere geeignete antistatische Substanzen sind meist grenzflächenaktive, kationaktive-, anionaktive- oder nichtiogene chemische Substrate, welche geeignet sind, die statische Aufladung von Polymeren dadurch zu behindern, dass das stark polare (hydrophile) Ende der Verbindung Wassermoleküle aus der Umgebungsluft nach den Prinzipien der Ionenleitfähigkeit absorbiert und so für die Anlagerung eines leitfähigen Oberflächenfeuchtigkeitsfilms sorgt, das hydrophobe Ende des Moleküls bedingt die feste Verbindung mit dem Polymer. |
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| Die antistatische Wirkung eines Polymers wird immer dadurch begrenzt sein, als dass das eingebrachte, antistatische Substrat im Querschnitt des Polymers "ein Depot" bilden kann aus welchem es über die Zeit nachmigrieren kann. Es liegt auf der Hand, dass "dieses Depot" aufgrund der fortwährenden Migration an die Produktoberfläche zu irgendeinem Zeitpunkt aufgebraucht sein wird und hierdurch zu irgendeinem Zeitpunkt die antistatische Wirkung geringer werden wird. |
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| Bei der Entwicklung von Antistatika werden eine- oder mehrere Substanzen mit unterschiedlicher Molkettenstruktur kombiniert. Grundlage der Entwicklung ist stets die beabsichtigte Wirkung. In der Regel wird ein Kurzzeitantistatikum mit einem Langzeitantistatikum kombiniert. Sind die antistatischen Anforderungen allerdings extrem hoch, werden mehrere, oft auch physikalisch wirkende Substanzen in exakt abgestimmten Verhältnissen gemischt und hieraus ein Antistatikkonzentrat erzeugt. Die HECOPLAST GmbH bietet der Kunststoffindustrie diverse Möglichkeiten, die es problemlos ermöglichen, Kunststoffe antistatisch auszurüsten. Hierzu zählen auch Hochtemperaturantistatika für Temperaturen um 280°C. |
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| Die von uns erzeugten Antistatika sind in aller Regel Kurz-Langzeitantistatika bei denen wir aus Gründen der Wirksamkeit synthetische C18-Langzeitprodukte mit definierbarem Migrationsverhalten sowie ausgesuchte Trägerpolymere einsetzen. Der Anteil an Kuzzeitantistatikum wird "unmittelbar nach Produkterzeugung" seine antistatische Wirksamkeit entfalten,- das Langzeitantistatikum unterstützen-, und das Langzeitantistatikum wird seine Wirkung über einen langen Zeitraum entfalten. |
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| Zu diesem äußerst komplexen Thema empfehlen wir sehr nachhaltig das beratende Gespräch mit unserer ATA-Additive. |
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Produktübersicht Antistatika
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Wirkungsweise Schaumadditive:
Reinigungsmittel / Gleitmittel / Nukleirungsmittel / Flammhemmer / Flexibilitätskonzentrate /
Zellregulierung / Chemische Treibmittel
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