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| "HECONUK" - Nukleierungskonzentrate |
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| Durch homogene oder auch die heterogene Keimbildung werden Anzahl und Größe entstehender Sphärolite bestimmt. Da ja in Gegenwart eines Nukleierungsmittels wesentlich mehr Keime ausgebildet werden sind,- unter den sonst absolut gleichen Abkühlbedingungen die Sphärolite erheblich feiner als in zusatzfreien Polymeren mit der Folge, dass nukleierte Polymere ein deutlich feinkörnigeres, kristallineres Gefüge aufweisen. Dies ist unter anderem daran zu erkennen, dass nicht nukleierte Polymere teils deutlich opaker scheinen und, dass bei einem Makrotomschnitt an nukleierten Polymeren eine überaus deutliche Zunahme an kristallinen Bereichen sichtbar wird. |
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| Durch eine Nukleierung ist gewährleistet, dass die Molstruktur in die Lage versetzt wird, die so wichtige, "größtmögliche räumliche Unordnung" schon in der Phase der Erzeugung einzunehmen. Hieraus resultiert die physikalische Festigkeit und die Verzugsfreiheit. Mit der Zugabe von lediglich 0,5% HECONUK 420 PE konnte die Zugfestigkeit einer 60m Folie um immerhin 2 Nm verbessert werden. |
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| Nukleierungsadditive werden meist empirisch gefunden und lassen sich nur für das jeweilige Polymer, nicht aber für mehrere Polymere verwenden. Polypropylen ist mit anderen Stoffklassen als zum Beispiel Polyethylen zu nukleieren, zudem ist zu unterscheiden, welcher Zielsetzung Vorrang gegeben wird. Speziell für PP lässt sich zum einen gezielt die Transparenz- zum anderen dessen physikalische Festigkeit- in teils erheblichem Umfang steigern. Wir haben dieser Entwicklung, in zahlreichen, ausgedehnten Verimpressumn bestätigt, Rechnung getragen und damit hochwirksame Nukleierungsadditive entwickelt die sich in der Praxis durch höhere physikalische Festigkeitswerte (Schlagfestigkeit, Zug- und Reißfestigkeit etc.) oder reduzierte Abkühlbedingungen zeigen- oder aber, die speziell in PP eine teils ganz erhebliche Steigerungen der Transparenz bewirken. In allen Fällen gehört hierzu auch die Verbesserung der Verzugsneigung bei querschnittskomplexen Produkten. Zusätzlich positives Ergebnis ist, dass Farbmittelzusätze und Kühlenergien teils beträchtlich reduziert werden können, die Ergebnisse zeigten, dass nur nukleierte Polymere die vorgenannten Bedingungen erfüllten. |
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| In diesen Verimpressumn konnte auch bestätigt werden, daß die gezielte Nukleierung von PE durch HECONUK 420 PE und von PP durch HECONUK 487 PP oder, je nach Anforderung, durch HECONUK 489 PP möglich wird, was sich durch Verbesserung der Kratzfestigkeit (PPcopo) und die Beibehaltung der Verschlussöffnungswerte in PPcopo und PPhomo zeigt und auch in der Schaumindustrie oft erst Grundlage und Voraussetzung feinst struktuierter- und verteilter Schäume ist. |
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| Erst mit Nukleierungsadditiven ist es dem Molverband möglich, die ihm größtmöglichste Unordnung einzunehmen, einer Molorientierung in Extrusionsrichtung kann so wirkungsvoll vorgebeugt werden. Die Kombination von HECONUK 420 PE mit den Zellmodifiern, eingesetzt im Schaumbereich, in EPE zeigt, daß eine sehr deutliche Reduzierung des "shrinkage effect" von 3,0% auf ca. 0,2% möglich ist. |
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Produktübersicht Nukleierungsmittel
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Wirkungsweise Kunststoffadditive:
Reinigungskonzentrate / Gleitmittel / Antistatika / Lichtschutzkonzentrate / Flammhemmer /
Antioxidantien / Elastizitätsmodifier / Effektadditive
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